Wabenlager für Langgut und Retrofit

Foto des Fehr Wabenlager für Langgut in der Holz-Alu-Produktion bei Internorm Bauelemente GmbH in Lannach

__ Europas führende Fenstermarke Internorm setzt wiederholt auf Fehr, um Automatisierung und Digitalisierung in seinen Werken voranzutreiben.

Das Projekt im Überblick

  • Fehr Honeycomb Langgutlager: Lagerstandort Lannach (Österreich)
  • 1'783 Lagerplätze
  • Leistung 65 DS/h
  • Retrofit: Überfahrlager mit Austausch des Unterfahrwagens
  • Lagerstandort Traun (Österreich)
  • 1'536 Lagerplätze
  • Leistung 44 DS/h
  • Lagerverwaltung Fehr WMS
  • Mehrere Fehr Lagerlösungen an verschiedenen Standorten

Partnerschaft für mehr Effizienz

Europas führende Fenstermarke Internorm mit Hauptsitz in Traun (Oberösterreich) setzt wiederholt auf die Zusammenarbeit mit Fehr. Der Auftakt erfolgte mit dem Retrofit eines Überfahrlagers, gefolgt vom Auftrag für ein neues Fehr Honeycomb Hochregallager. Weitere Projekte sind bereits in Planung – ein Zeichen für die enge Partnerschaft.

Fehr bewährt sich erstmals mit der Modernisierung eines Überfahrlagers aus dem Jahr 1998, das zunehmend durch kostenintensive Stillstände auffiel. Um den steigenden Anforderungen in der Sonderfensterfertigung gerecht zu werden, wurde das Lager vollständig überarbeitet – mit optimiertem Füllgrad, direktem Zugriff auf Schnellläufer, besserem Durchsatz sowie neuer Steuer- und Regeltechnik, die sich nahtlos in die bestehende IT-Umgebung integriert.

Zentral war der Umbau des Unterfahrwagens, der alle Fertigungsarbeitsplätze rund um das Hochregal versorgt. Das bisherige hydraulische Hubwerk entsprach nicht mehr den Anforderungen. Fehr ersetzte es durch ein kettenbetriebenes System – leichter, leiser, zuverlässiger – in Kombination mit Allradantrieb ein prozesssicheres Gesamtsystem.
Auch das Lagerverwaltungssystem Fehr WMS steigert die Effizienz: Über eine Schnittstelle werden alle Aufträge automatisch übermittelt, sodass das benötigte Material punktgenau an den Kommissionierstationen bereitsteht. Die Produktivität steigt um 15 Prozent.

Am Standort Lannach (Steiermark) folgt ein weiteres Projekt: ein automatisches Hochregallager für Langgut in der Holz-Alu-Produktion. Ziel ist es, das begrenzte Lagervolumen zu erweitern, Material effizient bereitzustellen und Produktionsanlagen optimal anzubinden. Die Automatisierung reduziert fehleranfällige manuelle Prozesse – gerade bei Langgut wie Aluminium- und Holzprofilen eine anspruchsvolle Aufgabe.
Fehr realisiert ein einreihiges Fehr Honeycomb Wabenlager, das direkt an die zweigeschossige Produktionshalle anschliesst. Die Inbetriebnahme erfolgt parallel zum laufenden Betrieb. Fehr übernimmt dabei alle Leistungen aus einer Hand – von der Analyse bis zur Einschulung – und sorgt für eine reibungslose Integration.

Das neue Lager bietet 1’783 Stellplätze mit je 1’500 Kilogramm Nutzlast. Internorm profitiert von erweiterter Lagerkapazität und auftragsbezogener Materialbereitstellung. Im Zuge des Lagerneubaus wurde die gesamte Produktion über zwei Stockwerke hinweg um 90 Grad gedreht – mit deutlichen Einsparungen bei manuellen Logistikprozessen und messbarem Effizienzgewinn. Besonders bemerkenswert ist die direkte Anbindung der Produktionsanlagen an das Lager – eine zentrale Voraussetzung für automatisierte Abläufe.

In der Partnerschaft mit Fehr setzt Internorm seinen Weg fort, als europäische Spitzenmarke für Fenster und Türen auch in der Intralogistik Massstäbe zu setzen. Die Zusammenarbeit zeigt, wie intelligente Lagerlösungen zur Effizienzsteigerung und Wettbewerbsfähigkeit beitragen.

Das Team von Fehr montierte die Auslagerstation während des laufenden Produktionsbetriebs und nahm sie auch parallel dazu in Betrieb. Umso erfreulicher war für uns, dass Fehr bei kurzfristigen terminlichen Änderungen und ausführungstechnischen Anpassungen stets flexibel und unkompliziert reagierte.

Jörg Seidler, Leitung Fertigungsorganisation Werk Lannach

Über Internorm Bauelemente GmbH

Seit der Gründung 1931 hat sich Internorm von einer Ein-Mann-Schlosserei zur führenden Fenstermarke Europas entwickelt. Als Pionier im Bereich Kunststofffenster setzt das Traditionsunternehmen bis heute Maßstäbe in Technologie, Design und Qualität. Internorm produziert ausschließlich in Österreich – an den Standorten Traun, Sarleinsbach und Lannach – und beschäftigt rund 2.000 hochqualifizierte Mitarbeiter:innen. Über 30 Millionen Fenster- und Türelemente wurden bereits gefertigt und über ein Netzwerk von 1.300 Vertriebspartnern in 21 Ländern vertrieben. Das Familienunternehmen steht für Innovationsgeist und ganzheitliche Systemkompetenz: von der Forschung über die eigene Extrusion und Glasproduktion bis hin zur Logistik. Die wiederkehrende Zusammenarbeit mit Fehr unterstreicht den Anspruch von Internorm, auch in der Intralogistik kontinuierlich neue Standards zu setzen.

Marco Schmälzle Verkauf & Projektierung

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