__Mit Fehr Clinic hat das Stadtspital Zürich Triemli seine Abläufe rund um Spitalbetten revolutioniert. Die vollautomatisierte Lösung integriert sich nahtlos in die Prozesse, sorgt für maximale Hygiene und reduziert die Zeit für Abgabe von „schmutzigen“ und Aufnahme von „sauberen“ Betten auf ein Minimum.
Das Projekt im Überblick
- Zwei Bettenlager-Türme mit je über 50 m Höhe – die höchsten Türme dieser Bauart
- Lagermöglichkeit von bis zu 60 Betten pro Turm
- Garantierter Bettenzugriff über das FIFO-Lagerprinzip
- 13 bediente Etagen mit direktem Zugang zu den Bettenlagern
- Unabhängige Abgabe und Aufnahme von Betten auf allen Etagen
- Hygienische Trennung: ein Turm für „saubere“ und ein Turm für „schmutzige“ Betten
- Getrennt von Personenaufzügen für maximale Sicherheit
- Effizienzsteigerung der Mitarbeitenden durch signifikante Zeitersparnis beim Bettenwechsel
Das Stadtspital Zürich Triemli zählt zu den größten öffentlichen Krankenhäusern im Kanton Zürich. Mit rund 550 Betten sowie jährlich etwa 25.000 stationären und über 170.000 ambulanten Patient:innen stehen die Mitarbeitenden täglich vor der Herausforderung, die interne Handhabung von Spitalbetten effizient, hygienisch und zeitsparend zu organisieren.
Die bisherigen manuellen Abläufe verursachten einen hohen logistischen Aufwand, führten zu Verzögerungen und boten nur begrenzte Flexibilität. Ziel war daher eine Lösung, die den Betrieb deutlich beschleunigt, höchste Hygiene- und Sicherheitsstandards erfüllt und gleichzeitig die Arbeitsabläufe für das Personal spürbar erleichtert.
Automatisiertes Bettenlager für effiziente Spitalbetten-Logistik
Mit Fehr Clinic wurde im Stadtspital Zürich Triemli eine vollständig integrierte Lösung für das automatisierte Handling von Spitalbetten realisiert. Herzstück der Anlage sind zwei über 50 Meter hohe Bettenlager-Türme – die höchsten Systeme dieser Bauart. Ein Turm ist für saubere, der andere für verschmutzte Betten vorgesehen, wodurch eine konsequente hygienische Trennung der Prozesse gewährleistet wird.
Die Türme bedienen insgesamt 13 Etagen des Spitals. Auf jedem Stockwerk können Betten unabhängig abgegeben und wieder aufgenommen werden. Der Zugriff erfolgt über ein FIFO-Lagerprinzip, das eine strukturierte und nachvollziehbare Lagerung sicherstellt. Pro Turm können bis zu 60 Betten gelagert werden.
Die Bettenlager sind vollständig in die Gebäudeinfrastruktur integriert und wurden mit millimetergenauer Präzision in die vorgefertigten Gebäudeschächte installiert. Ergonomisch gestaltete Übergabestationen auf jeder Etage sorgen für eine effiziente und hygienische Prozessanbindung an den Spitalbetrieb.
Im untersten Geschoss befindet sich eine zentralisierte Wäscherei, die als prozessuale Schnittstelle zwischen beiden Türmen dient. Die gesamte Anlage ist bewusst von den Personenaufzügen getrennt, wodurch Sicherheit, Hygiene und Prozessstabilität zusätzlich erhöht werden.




Projektumsetzung von der Planung bis zur Inbetriebnahme
Planung und Integration des automatisierten Bettenlagers
In enger Zusammenarbeit mit Architekt:innen und Krankenhausplaner:innen wurde das automatisierte Bettenlager bereits in der Bauphase berücksichtigt. Dadurch konnte die Anlage optimal auf die räumlichen Gegebenheiten abgestimmt und von Beginn an nahtlos in die logistischen Abläufe des Spitals integriert werden.
Präzise Installation der Bettenlager-Türme
Ein besonderes Highlight war die millimetergenaue Installation der über 50 Meter hohen Stahlkonstruktionen in die vorgefertigten Schächte des Neubaus. Parallel zur Montage der Baugruppen wurden die Bettenlager-Türme aufgebaut. Während des gesamten Installationsprozesses standen Ergonomie, Sicherheit und Effizienz im Mittelpunkt.
Effiziente Spitalbetten-Logistik im täglichen Betrieb
Die Anlage wird schrittweise installiert und sukzessive in Betrieb genommen. Auf jedem Stockwerk ermöglichen separate Zugänge für „saubere“ und „schmutzige“ Betten einen hygienischen und schnellen Ablauf. Die Wäscherei im untersten Geschoss bildet dabei die zentrale Schnittstelle zwischen beiden Türmen – ein perfekt abgestimmtes Zusammenspiel von Technologie und Organisation.
Inbetriebnahme und Schulung des Spitalpersonals
Nach erfolgreichen Systemtests und Schulungen des Spitalpersonals wird die Anlage offiziell übergeben. Der Fehr Betten-Tower ist damit sofort produktiv einsatzbereit und gewährleistet maximale Effizienz, Hygiene und Sicherheit im täglichen Spitalbetrieb.




Über Stadtspital Zürich Triemli
Das Stadtspital Zürich Triemli gehört zu den größten öffentlichen Krankenhäusern im Kanton Zürich. Mit rund 550 Betten sowie jährlich etwa 25.000 stationären und über 170.000 ambulanten Patient:innen versorgt das Spital ein breites Spektrum medizinischer Fachrichtungen. Die Mitarbeitenden stehen täglich vor der Herausforderung, eine effiziente, hygienische und sichere Handhabung von Spitalbetten zu gewährleisten – bei gleichzeitig hoher Flexibilität und minimalem logistischen Aufwand. Als modernes Krankenhaus legt das Stadtspital Zürich Triemli großen Wert auf innovative Prozesse, optimale Patient:innenversorgung und zukunftssichere Infrastruktur, wodurch es für die Implementierung der automatisierten Fehr-Bettenlagerlösung der ideale Partner war.
- 550Betten
- 25.000Stationäre Patient:innen pro Jahr
- 170.000Ambulate Patient:innen pro Jahr
Patrick Vonlanthen Verkauf & Projektierung
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